Chronik der Gemeinde Fürstenfeldbruck

Am 01. August 1948 wurde die Neuapostolische Kirchengemeinde in Fürstenfeldbruck gegründet. Die Gemeinde hatte im Gründungsjahr 20 Mitglieder.

Als Versammlungsstätte diente von 1948 bis 1958 die Evangelische Knabenschule am Niederbronnerweg. Der erste Gemeindevorsteher war Priester Xaver Kolb.
Danach fanden die Gottesdienste bis 1963 in der Hauswirtschaftsschule an der Aumühle statt.

Von 1963 bis 1972 versammelten sich die Mitglieder der Gemeinde in der Kreisberufsschule an der Bahnhofstraße.

Am 28. April 1972 wurde dann das neue, eigene Kirchengebäude in der Marthabräustraße 16, in Fürstenfeldbruck eingeweiht. Mittlerweile hatte die Gemeinde Fürstenfeldbruck 60 Mitglieder, die regelmässig die Gottesdienste besuchten.

Nach 25 Jahren wurde das Kichengebäude zu klein für die stets wachsende Anzahl an Gemeindemitgliedern und auch eine Sanierung des Gebäudes wurde dringend notwendig. Deshalb wurde das Gebäude vom 09. März 1997 bis zum 12. April 1998 saniert, vergrössert, und umgebaut. Räume des Bayerischen Roten Kreuzes wurden als Versammlungsstätte in dieser Zeit zur Verfügung gestellt.

Am Ostersonntag, den 12. April 1998 wurde das neugestaltete Kirchengebäude festlich eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben.

Es fand ein Einweihungsgottesdienst unter der Leitung von Apostel Wolfgang Zenker statt, bei dem 164 Personen anwesend waren. Vertreter der Stadt, des Fürstenfeldbrucker Tagblatts, der mit dem Umbau betraute Architekt Günther Trautwein und viele Gäste nahmen an dem Gottesdienst mit anschließendem Sektempfang teil. Sogar das Radio Fürstenfeldbruck sendete ein Interview am Tag des Festaktes.